2. Nachtgedanken
Das leise Tappen der Fingerkuppen am Fenster. Es ist drei Uhr früh. Die Dunkelheit und Wärme umgibt mich, doch das Tappen von außen lässt mich erwachen. Es ist rhythmisch verspielt. Es ist sie. Sitzend auf meiner Fensterbank. Ich blicke auf, vom Bett aus erkenne ich nur eine schwarze Umrandung ihres Kopfes und ein Glimmen dort, wo ihre Augen sind. Sie sehen traurig aus. Es tappt weiter an der Scheibe bis ich mich rege. Sanft neigt sie ihren Kopf zur Seite, als ich mich aufsetze. Ihr ist niemals kalt. Ich tappe auch, noch im Halbschlaf, an das Fenster. "Mach auf", sagt sie in einer leisen Stimme.
Sie sitzt auf meinem Bett. Ich betrachte ihre Schönheit, während das Eis von ihr abtropft.
Ihre nassen Haare streifen mir durch das Gesicht, als sie sich über mich beugt. Ich rieche ihr aufreizendes Wesen und schließe die Augen. Eine Kälte umkommt mich, als ihre Zähne ihren Weg in mich hinein finden.
"Bald sind wir auf ewig zusammen.", säuselt es tropfend in mein Ohr. Ihr nasses Haar streift mir das Fieber von der Stirn. Fieberrausch.
Sie sitzt auf meinem Bett. Ich betrachte ihre Schönheit, während das Eis von ihr abtropft.
Ihre nassen Haare streifen mir durch das Gesicht, als sie sich über mich beugt. Ich rieche ihr aufreizendes Wesen und schließe die Augen. Eine Kälte umkommt mich, als ihre Zähne ihren Weg in mich hinein finden.
"Bald sind wir auf ewig zusammen.", säuselt es tropfend in mein Ohr. Ihr nasses Haar streift mir das Fieber von der Stirn. Fieberrausch.
inner.circle - 21. Feb, 16:44
