5. Schwur
"Ich liebe dich", säuselt sie mir ins Ohr und eine tiefe, schöne Wärme umgibt mein Herz. Ich halte ihre Hände fest und kann sie nur ansehen. "Bei dir fühle ich mich so wertvoll", summe ich, "und nicht so unschön." Du bist nicht unschön. Ein Blinzeln, als wäre es die Interpunktion der Worte, trennt diesen Augenblick von jedem weiteren und hält ihn fest. "Du bist immer melancholisch", doch bevor ein "tut mir leid" die Lippen verlässt, sagte sie: "doch das mag ich."
Ich dich auch.
Eine Nacht wiegt hundert Tage auf. Ich leiste dir einen Eid und schneide mich, damit ich ihn nie vergesse.
Die ewige Nacht. Ich wandle in einer Finsternis und taste mich durch die schwarze Welt. Dann, dein Atem auf meinem Nacken. So warm. Ich starre in die Ferne. Ich weiß nun, was ich tun muss.
Blitzlichter, Maschinen durchwühlen die Stille, Schnee. Der Häuser Schatten auf der Straße. Ich bin zurück in der Welt der Menschen. Da ist so ein Gefühl in mir, es ist nicht greifbar, allerdings fiebert es auf meiner Stirn. Hunger. Durst. Durst. Es ist ein Gefühl der Sucht nach Leben.
Eiserne Straßenlaternen als stille Wächter der Nacht, doch helfen können sie dir nicht. Ich näher mich. Sind wir, wer wir sind; ich bin durstig und du am falschen Ort zur falschen Zeit.
Und leer.
Was ist schon ein Jahrhundert der Einsamkeit wert? Eine Existenz ohne Fortschritt. Dieses Aufwachen: und ein anderer zu sein, das fehlt mir am meisten.
Dafür habe ich nun dich. Erlösen wir uns gegenseitig.
Ich dich auch.
Eine Nacht wiegt hundert Tage auf. Ich leiste dir einen Eid und schneide mich, damit ich ihn nie vergesse.
Die ewige Nacht. Ich wandle in einer Finsternis und taste mich durch die schwarze Welt. Dann, dein Atem auf meinem Nacken. So warm. Ich starre in die Ferne. Ich weiß nun, was ich tun muss.
Blitzlichter, Maschinen durchwühlen die Stille, Schnee. Der Häuser Schatten auf der Straße. Ich bin zurück in der Welt der Menschen. Da ist so ein Gefühl in mir, es ist nicht greifbar, allerdings fiebert es auf meiner Stirn. Hunger. Durst. Durst. Es ist ein Gefühl der Sucht nach Leben.
Eiserne Straßenlaternen als stille Wächter der Nacht, doch helfen können sie dir nicht. Ich näher mich. Sind wir, wer wir sind; ich bin durstig und du am falschen Ort zur falschen Zeit.
Und leer.
Was ist schon ein Jahrhundert der Einsamkeit wert? Eine Existenz ohne Fortschritt. Dieses Aufwachen: und ein anderer zu sein, das fehlt mir am meisten.
Dafür habe ich nun dich. Erlösen wir uns gegenseitig.
inner.circle - 26. Feb, 02:14
